Donnerstag, 31. Januar 2013

Die beiden Frösche


Obwohl einige von Euch die beiden Neulinge aus unserem Atelier bereits kennengelernt haben, möchte ich trotzdem auch hier im Blog Froscheinzug feiern :) Und dieses tue ich mit einer kleinen Geschichte.

Beim Projekt Gutenberg-DE fand ich eine wunderbare Fabel von Äsop über zwei Frösche  die uns lehrt, dass auch ein kleiner Hüpfer fähig ist großes zu schaffen.


Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft. Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort eine große Schüssel Milch vor, die zum Abrahmen aufgestellt worden war. 

Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken.
 

Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie es nicht: die glatte Wand der Schüssel war nicht zu bezwingen, und sie rutschten immer wieder in die Milch zurück.
Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab, und ihre Schenkel wurden allmählich immer matter. Da quakte der eine Frosch: »Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb's auf!« Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefäßes und ertrank. Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter bis tief in die Nacht hinein. Da fühlte er den ersten festen Butterbrocken unter seinen Füßen, er stieß sich mit letzter Kraft ab und war im Freien.




Und bevor es zu philosophisch wird, möchte ich mich mit dem alten Trickfilm ins Wochenende verabschieden:

Sancho und Pancho - Wir sind doch alle Frösche (;


Bis zum nächsten Stein!
Eure Lana